Praxis Jürgen Werner
Praxis Jürgen Werner

             Herzlich willkommen auf der Homepage                        der hausärztlich - internistischen Praxis Jürgen Werner       in Mechernich!

CORONA-Impfkampagne läuft weiter schleppend und ist schlecht geplant

Immer wenn man denkt:" Super, jetzt klappt es", haben die Corona-Spezialisten von Bund und Land wieder ein Ass im Ärmel.

Bevor es mit der Impfung in den Hausarztpraxen überhaupt losgeht, fallen entscheidende Denkfehler in der Organisation und Kommunikation auf.

Warum gibt es keine zentrale Terminvergabe, sondern ein Nebeneinander von Terminen in Impfzentrum und Hausarztpraxis? Es ist einerseits völlig legitim, dass sich alle Impfwilligen möglichst schnell impfen lassen möchten und sich somit überall anmelden, wo ein Impfangebot besteht.

Das ist allerdings vorprogrammiertes Chaos, bei dem im schlimmsten Fall Impfdosen verworfen werden müssen weil durch nicht-abgesagte Termine vorbereitete Impfspritzen nicht mehr zeitgerecht an eine/n andere/n Impfberechtigte/n abgegeben werden können. Außerdem entstehen so unnötige "Leer-Termine", die die Impfkampagne zusätzlich behindern.

Die Impfzentren werden weiterhin bevorzugt mit Impfstoff beliefert. Die an die Hausarztpraxen gelieferten Mengen sind lächerlich klein und weit unterhalb der vorab bestellten Impfstoffmenge.

Das System, dass wochenweise bestellt werden muss und dann am Donnerstag einer Woche bekannt gegeben wird, wieviele Impfdosen von welchem Impfstoff für die kommende Woche zur Verfügung stehen und erst danach eine seriöse Terminplanung in den Praxen möglich ist macht eine konsequente Fortführung der Impfkampagne von hausärztlicher Seite aus extrem schwer.

Bei den Impfzentren ist das anders organisiert. Warum nicht auch bei den Arztpraxen, die doch jetzt die Kampagne so richtig in Schwung bringen sollen? Kein Mensch kann wollen, dass Impfzentren und Hausarztpraxen in einer Art Konkurrenzsituation nebeneinander oder gar gegeneinander arbeiten!

Mein Team und ich  betreiben im Moment einen unglaublichen logistischen und organisatorischen Aufwand - für nichts. 12 Impfdosen für diese Woche... Falls mal irgendwer in verantwortlicher Position wirklich in der Lage ist, eine Entscheidung zu treffen, was wir denn wollen sollen- bitteschön, legen Sie los! Aber so wie jetzt ist es frustrierend und demotivierend diesem Hickhack nicht nur zusehen sondern sich daran beteiligen zu müssen.

Wir haben in der Praxis mehr als 100 Impfanmeldungen und alle sind geprüft und berechtigt zur Impfung. Angesichts der nicht kalkulierbaren Impfstofflieferungen muss ich mit sofortiger Wirkung die Aufnahme weiterer Patienten in die Impflisten stoppen, da eine konkrete Terminplanung derzeit für 12 Impfwillige/Woche möglich ist und wir in diesem Tempo bereits bis in den Mai brauchen werden, bis diejenigen, denen wir die Impfung zugesagt haben und für die wir nach verfügbarer Impfstoffmenge einen Termin hier organisieren werden, versorgt sind. Tut mir leid. Wenn Sie dafür kein Verständnis haben, habe ich dafür Verständnis, genauso wie ich kein Verständnis mehr habe für die Organisiation der Impfkampagne. Und doch weiter - genau wie Sie - möchte, dass wir diesen Pandemie-Zustand so bald wie möglich zuende bringen können.

In der 14. und 15. Kalenderwoche werden die Hausarztpraxen ausschließlich mit mRNA-Impfstoff der Fa. BioNTech-Pfizer beliefert.

 

Wenn Sie hier in der Praxis einen Termin vereinbart haben - also nach konkreter Terminzusage durch uns - laden Sie sich bitte im Service-/Download-Bereich dieser Seite den entsprechenden Aufklärungsbogen und den Anamnesebogen herunter und bringen beide ausgefüllt zum Impftermin mit bzw. halten ihn für einen vereinbarten Hausbesuch bereit.

Impfstart in den Hausarztpraxen nach Ostern

Nach Ostern geht es (endlich) los mit der COVID-Impfung über die Hausarztpraxen. Anfangs stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung und es ist leider nicht garantiert, dass die bestellte Impfstoffmenge auch an die Praxis geliefert wird. Daher ist die Terminvergabe und -planung noch ein wenig kompliziert.

Solange nur geringe Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden wir in unserer Praxis den Freitag zum Impftag machen.

Wer?

Wir beginnen nach den Vorgaben der Corona-Impf-Verordnung mit der Priorisierungsgruppe 2, also allen Patienten, die zwischen 70 und 79 Jahren alt sind bzw. eine Krankheit nach §3, Ziffer 2 haben bzw. die pflegebedürftig sind und zu Hause versorgt werden müssen (+ bis zu zwei Kontaktpersonen). Aus pragmatischen Gründen weiche ich bei Ehepaaren/verpartnerten Lebensgemeinschaften/sonstigen Beziehungs-Partnerschaften von den Vorgaben ab, indem ich bei Zugehörigkeit eines Partners zur Priorisierungsgruppe den zweiten Partner am selben Tag mit eingetragenem Termin mitimpfe. Das geschieht unabhängig davon, ob diese Person Patient:in dieser Praxis ist. Aber bitte nicht am Impftag überraschenderweise jemanden mitbringen. Geimpft wird auschließlich, wer einen Termin hat.

Wer nicht?

Menschen

- mit akutem Infekt mit Fieber >38,5°C, Menschen,

- die weniger als 2 Wochen zuvor eine andere Impfung erhalten haben

- unter Chemotherapie oder Antikörpertherapie

- nach durchgemachter COVID-Infektion innerhalb der letzten 6 Monate

Wann?

Wir beginnen mit Freitag als Impftag. An diesem Tag wird ausschließlich geimpft - bis auf eine zeitlich sehr begrenzte Notfallsprechstunde. Nur so können wir es schaffen, möglichst vielen Patienten eine Impfung zukommen zu lassen. Wenn später mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir den Mittwoch als Impftag dazunehmen.

Wie bekomme ich einen Termin?

Nach Anruf in der Praxis oder online-Anfrage über diese Praxishomepage (Kontaktformular) erhalten Sie einen Termin für die Erstimpfung. Die Terminvergabe können wir aus logistischen Gründen leider immer erst dann vornehmen wenn klar ist, wieviel Impfstoff wir geliefert bekommen. Das soll eine Woche vor Auslieferung an die Praxis übermittelt werden. Es macht daher keinen Sinn, vorher Termine zu vergeben, von denen wir nicht wissen, ob wir sie einhalten können.

Im Anschluss an die erfolgte Erstimpfung geben wir Ihnen einen Termin für die Zweitimpfung (bei m-RNA-Impfstoff sechs Wochen später, bei Vektorimpfstoff 12 Wochen später).

Ein Termintausch - d.h. ich schicke beispielsweise meinen guten Freund oder die Schwiegermutter zur Wahrnehmung meines Impftermins- ich nicht möglich.

Wie findet die Impfaufklärung statt?

Eine Woche vor Ihrem Impftermin sollten wir in der Praxis eine Rückmeldung erhalten haben, welcher Impfstoff am Tag Ihrer Impfung verabreicht wird. Daraufhin können Sie sich das entsprechende Aufklärungsmerkblatt für "Ihren" Impfstoff und den zugehörigen "Anamnesebogen" im Download-Bereich dieser Homepage herunterladen und Sie bringen beides ausgefüllt am Impftag zu Ihrem Termin mit. Vor der Impfung werden Sie auf Wunsch Gelegenheit für ein kurzes ärztliches Aufklärungsgespräch haben, bei dem Sie noch offene Frage klären können.

Über den zur Lieferung angekündigten Impfstoff informiere ich Sie an dieser Stelle, sobald ich erfahren habe, welcher Impfstoff zum Termin geliefert werden soll.

Wie läuft es an Ihrem Impftag ab?

Sie kommen bitte 15 Minuten vor Ihrem Termin mit allen notwendigen Impfunterlagen, Personalausweis und - soweit vorhanden - Impfpass in die Praxis, wo die Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft werden. Nachfolgend findet auf Wunsch ein ergänzendes ärztliches Aufklärungsgespräch statt. Danach werden Sie geimpft. Nach Eintragen der Impfung in Impfpass oder Ausstellung einer Impfbescheinigung und Vergabe des Termins für die Zweitimpfung begeben Sie sich in den Wartebereich der Praxis, wo Sie mindestens 15 Minuten verbleiben sollten, um im Falle einer ungewollten Impfreaktion sofort Hilfe zu erhalten, bevor Sie die Praxis wieder verlassen. Begleitpersonen können Sie in die Praxisräumlichkeiten hineinbringen, müssen danach allerdings bis zum Ende der Nachbeobachtungszeit die Praxis wieder verlassen.

Kann ich mir einen Impfstoff aussuchen oder Terminwünsche äußern?

Zunächst gilt für beides: nein. Der Impfstoff wird uns zugeteilt und es wird seitens des Landes NRW sichergestellt, dass Sie zur Zweitimpfung denselben Impfstoff wieder erhalten. Termine können wir nur der Reihe nach verteilen, da das Hauptziel, möglichst rasch möglichst viele Patienten impfen zu können, sonst nicht erreichbar ist. Auch der Zweittermin muss aus Planungsgründen von uns aus festgelegt werden.

Was passiert wenn ich nach Terminvereinbarung in der Praxis eine Einladung zur Impfung im Impfzentrum erhalte?

Dann können Sie sich entscheiden, welchen Termin Sie absagen und für eine andere Person freigeben. Angesichts der politischen Entscheidung, den Betrieb der Impfzentren vorrangig sicherzustellen und diese daher auch gegenüber den Hausarztpraxen bevorzugt mit Impfstoff zu versorgen, wird es so sein, dass auch weiterhin eine große Zahl unserer mobilen Patienten im Impfzentrum in Marmagen geimpft werden wird. Doppel-Termin-Vereinbarungen in Impfzentrum und Hausarztpraxis führen zu einer nachhaltigen Schwächung der Impfkampagne, da das Risiko steigt, Impfdosen verwerfen zu müssen.

Gibt es eine "Nachrücker"-Liste mit Personen, die eventuell übrig gebliebene Impfdosen erhalten könne, bevor diese verworfen werden müssen?

Ja, die wird es geben, da der wertvolle Impfstoff nicht verschwendet und verworfen werden sollte, wenn er nur in einem streng begrenzten Zeitrahmen nach der Zubereitung/Öffnung der Impfstoff-Flasche verimpft werden darf. Voraussetzung für die Aufnahme auf eine solche Liste ist Zugehörigkeit zur Priorisierungsgruppe 2 oder 3, telefonische Ereichbarkeit und die Möglichkeit, innerhalb eines Zeitraums unter einer Stunde in der Praxis vorstellig zu werden unter Vorlage von ausgefüllten und unterschriebenen Aufklärungsmerkblättern für beide Impfstoffsorten (mRNA-/Vektor-Impfstoff).

Impfungen als Hausbesuch

Pflegebedürftige Menschen im Alter über 70 Jahren, die ihr Zuhause nicht mehr verlassen können und daher dort gepflegt werden, können ebenso wie bis zu zwei Pflegepersonen im Rahmen eines Hausbesuchs geimpft werden. Voraussetzung ist die Anmeldung/Terminvereinbarung für den pflegebdürftigen Menschen und die Pflegepersonen und beim Hausbesuch vorliegende ausgefüllte und unterschriebene Merkblätter für den Impfstoff (Art des Impfstoffs wird bei Terminvereinbarung mitgeteilt), Personalausweise, ggf. Impfpässe.

Echt jetzt?

Die dritte Infektionswelle rauscht über uns hinweg. Es gibt keine realistische Hoffnung mehr, sie durch rechtzeitiges Impfen noch stoppen zu können. Das liegt einerseits daran, dass die politischen Entscheidungsträger das Wort "träge" in "Entscheidungsträger" leider falsch verstanden haben und wir vor lauter Abwägen und dem Versuch, es allen recht zu machen, nicht vom Fleck kommen. Das Virus irgendwie schon und so vermehrt es sich munter weiter, mutiert und infiziert viele Menschen.

Andererseits scheint es nicht wenige Menschen zu geben, die sich durch das Virus ungefährdet fühlen. Da muss man nicht einmal auf Querdenker-Demos in Stuttgart oder sonstwo schauen. Es reicht, in den Ortskern zu fahren und Trauben von Menschen eng beieinanderstehend, ohne Mund-Nasen-Schutz plaudernd alle Warnungen genauso wie das Virus selbst in den Wind schlagen zu wollen.

Leute, so gibt das nix!

Alle wollen wieder "normal" leben. Auch diejenigen, die den lästigen Mundschutz tragen und Abstand halten und Sozialkontakte auf ein schmerzliches Minimum verringern.

Ich bin froh, dass wir jetzt unseren Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten können, indem wir in der Praxis impfen. Das wird allerdings zur Folge haben, dass wir im aktuellen und im kommenden Quartal - also bis Ende Sommer - den Bereich Vorsorgeuntersuchungen und DMP (strukturierte Behandlungs-programme) werden zurückfahren müssen.

Impfen und zwar möglichst viele möglichst zügig hat absoluten Vorrang.

Dann bleiben wenigstens die Geimpften vor Infektion mit dem Corona-Virus und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen verschont.

Alle Leichtsinnigen und Querdenker werden hoffentlich auch einen Weg finden wie sie zurechtkommen.

 

CORONA,CORONA,CORONA

Wie geht das mit der Reihenfolge der Impfanspruchsberechtigten?

Wie kommen Sie an Ihr ärztliches Attest über die Zugehörigkeit zu einer Priorisierungsgruppe?

Wie Sie mitbekommen haben, bereitet sich Deutschland während der Impfung der Bürger:Innen (sorry,das war jetzt das letzte Mal Gender-Sprech-und Schreib) in der Priorisierungsgruppe 1 auf die Impfung der Menschen in Priorisierungsgruppe 2 und dann irgendwann auch auf die Impfung der Zugehörigen zur Priorisierungsgruppe 3.

Sollten Sie zu den Impfmuffeln gehören, so brauchen Sie ab hier nicht weiterzulesen.

Für die Übrigen:

Falls Sie nicht wissen, zu welcher Gruppe Sie gehören, können Sie das in der am 8.2.21 veröffentlichten "Coronavirus-Impfverordnung/ CoronaImpfV" nachlesen. Für die Regelung nach Ihrem Lebensalter ist die Sache simpel: 70-79-Jährige gehören zur Priorisierungsgruppe 2, 60-69-Jährige zur Priorisierungsgruppe 3.

Dann wird es etwas anspruchsvoller. Bei Vorliegen bestimmter Krankheiten oder Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen ergibt sich eine Zugehörigkeit zu einer der Gruppen 2 oder 3- oder eben nicht. Bei "eben nicht" kommen Sie ganz zum Schluss dran.

Wir wären nicht in Deutschland wenn nicht  die Zugehörigkeit zu einer der Gruppen 2 oder 3 auch beim Vorliegen desselben Krankheitsbildes von dessen Ausprägung/Krankheitsstadium abhängig gemacht würde. Beispiel: Wenn Sie unter Diabetes mit einem HbA1c von 7,5% und höher (Diabetiker wissen,was das ist) leiden, gehören Sie zur Priorisierungsgruppe 2. Mit einem besser eingestellten Diabetes mit HbA1c-Wert unter 7,5% gehören Sie zur Priorisierungsgruppe 3.

Im Downloadbereich dieser Praxiswebseite ist die CoronaImpfV hinterlegt, damit Sie selbst nachsehen und prüfen können, zu welcher Priorisierungsgruppe Sie gehören. (Im Zweifelsfall immer auch mal direkt auf der Internetseite des Bundesministerium für Gesundheit nachschauen.)

Jetzt kann icht einfach jeder, der herausgefunden hat, zu welcher Priorisierungsgruppe er gehört, einen Impftermin ausmachen- außer den Menschen in der entsprechenden Altersgruppe (s.o.), also die 70-79-Jährigen, die automatisch zur Gruppe 2 gehören und die 60-69-Jährigen, die automatisch zu Gruppe 3 gehören.

Diejenigen von Ihnen, für die das zutrifft, können OHNE Bescheinigung einen Impftermin ausmachen, bzw. sollen eigentlich ohne weiteres Engagement eine Einladung zur Impfung erhalten.

Alle anderen, oder auch diejenigen, die vom Alter her in Gruppe 3 gehören würden, aber aufgrund ihrer Vorerkrankungen in Gruppe 2 einzuordnen sind, benötigen für die Vereinbarung eines Trmins im Impfzentrum eine ärztliche Bescheinigung. Diese kann formlos sein und soll lediglich beinhalten, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung zu einer bestimmten Priorisierungsgruppe zuzuordnen sind.

Um einen Impftermin im Impfzentrum zu erhalten, muss dieses Formular mit Ihren Daten versehen, von mir vervollständigt werden.

Sie können diesen Vordruck zu Hause ausdrucken (lassen), füllen den oberen Teil mit Ihren Personalien aus und werfen das Formular in unseren Praxisbriefkasten oder senden es uns zu oder geben es während der Sprechzeiten hier ab. Oder: Sie füllen den oberen Teil am Computer mit Ihren Personalien aus und schicken es dann per email an mich unter "werner-juergen@t-online.de". Alles Weitere wie oben beschrieben.Sie können das fertig ausgefüllte Formular hier am nächsten Werktag abholen.

Danach können Sie das Formular entweder per Post an "Kreis Euskirchen, Abt. Gesundheit, 53877 Euskirchen" oder nach dem Einscannen per email an "impfantrag@kreis-euskirchen.de" senden. Von dort aus erhalten Sie eine Impfeinladung.

Wann impfen wir Hausärzte?

Nach Ostern. s.o.

Trotz aller organisatorischen Schwierigkeitenund Hemmnisse: Lassen Sie sich impfen!

Ihr

Jürgen Werner

 

Antigen-Schnelltests

Jetzt sollen ja alle mindestens einmal wöchentlich kostenlos einen COVID-Antigen-Schnelltest erhalten können. Meine Praxis kann sich an diesen Testungen nicht beteiligen, da wir schlicht und ergreifend keine Zeit mehr dafür in unserem Praxisablauf haben und wir keinen Leistungsbereich finden, den wir dafür einschränken können ohne Ihre hausärztliche Versorgung zu verschlechtern. Das wollen wir nicht.

Wie funktioniert die COVID-19-Impfung?

 

Zuerst soll - bei knappen verfügbaren Impfstoffmengen - durch mobile Impfteams in Pflegeheimen und Krankenhäusern geimpft werden, später dann in Impfzentren. Das Impfzentrum für den Kreis Euskirchen wurde in der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Nettersheim-Marmagen errichtet.

Das Verfahren der Einladung und Terminvergabe für die Impfung in den Impfzentren ist mittlerweile geklärt. Auf schriftliche Einladung hin kann man online oder telefonisch einen Impftermin vereinbaren.

Der Impfstoff muss zweimal hintereinander im Abstand von 3-4 Wochen verabreicht werden. Das bedeutet auch, dass nur halb so viele Menschen geimpft werden können wie Impfdosen verfügbar sind.

Eine Impfung über die Hausarztpraxen soll irgendwann später möglich sein. Wann, ist noch unklar.

Die Impfung ist freiwillig. Die Wirksamkeit der Impfungen auf die Entwick-lung der Pandemie hängt allerdings davon ab, ob sich ausreichend viele Menschen impfen lassen (und davon, ob sich die Virus-Mutanten an die Spielregeln halten und ebenfalls durch die Impfung ausgeschaltet werden können). Daher sollten Impfgegner zumindest animiert werden, sich mit den wissenschaftliche Fakten zum Impfstoff und damit verbundenem Nutzen und Risiken auseinander zu setzen und zu verstehen, dass es bei diesem ernst zu nehmenden weltweiten Infektionsgeschehen nicht nur um die eigene körperliche Unversehrtheit geht sondern auch um die Lebensqualität und möglicherweise das Überleben von Mitmenschen. Trotz Fake-News, Verschwörungstheorien und Twitter-Helden hoffe ich hier auf den Sieg der Vernunft.

 

 

Sollen Sie sich impfen lassen?

 

Ich werde dieser Tage oft danach gefragt und meine Antwort ist: "Ja."

Jeder zugelassene Impfstoff ist in seinem möglichen Nebenwirkungs-spektrum harmloser als die komplizierten Krankheitsverläufe einer COVID-19-Infektion.

Dies gilt insbesondere für die noch stärker ansteckenden und gefährlicheren Virus-Mutanten.

 

Unsere Praxis In Corona-Zeiten

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

 

im Corona-Verdachtsfall also bei Auftreten jedweder Symptome, die auf eine COVID-Infektion hindeuten könnten, oder bei Warnhinweis Ihrer Corona-App überweisen wir Sie an das Corona-Abstrichzentrum in Mechernich, wo Sie sich innerhalb der Öffnungszeiten zum COVID-PCR-Abstrich vorstellen können. Sie melden sich bitte vorher telefonisch in der Praxis und wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie Ihren Infekt mit Hausmitteln selbst in den Griff bekommen, machen wir einen Untersuchungstermin in der Infektionssprechstunde aus. Danach planen wir das weitere Vorgehen und damit auch, ob differentialdiagnostisch ein COVID-Test angeraten ist.

Weiterhin gilt:

Sollten Sie einen begründeten COVID-Erkrankungsverdacht haben oder eine bereits durch Abstrich gesicherte COVID-19-Infektion, so kommen Sie bitte NICHT in die Praxis (s.u.).

Entgegen anderslautender Meinungen, ist eine COVID-19-Erkrankung - selbst bei nur gering ausgeprägten Krankheitszeichen - ernstzunehmen und zwar einerseits angesichts sich immer häufiger abzeichnender Folgeschädigungen bei den Betroffenen, andererseits bei der von der infizierten Person ausgehenden Gefährdung abwehrgeschwächter Mitmenschen.

Alle Praxisabläufe wurden corona-gerecht umorganisiert und Schutzeinrichtungen installiert und wir tun damit alles, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten - für Sie wie für uns selbst. Die Einhaltung der allgemeinen Hygienevorschriften sind für uns selbstverständlich und für Sie bei Besuch der Praxis ebenso.

Da die Infektionslage dynamisch ist, also die Infektionszahlen jederzeit ansteigen können, müssen wir auch die Wirksamkeit unserer Maßnahmen immer wieder überprüfen und an die Notwendigkeiten und Möglichkeiten anpassen.

 

Konkret bedeutet das in der aktuellen Umsetzung, dass unser Terminsystem möglichst strikt eingehalten werden muss, um die Anwesenheit zu vieler Menschen in den Praxisräumen und vor allem das Aufeinandertreffen infektfreier und infizierter Patienten zu vermeiden.

Daher gibt es eine zeitliche und organisatorische Trennung von Infektionssprechstunde und Sprechzeiten zur Behandlung anderer gesundheitlicher Probleme. Check-up- und Vorsorgeuntersuchungen sollen schwerpunktmäßig am dafür frei gehaltenen Mittwoch stattfinden, an dem wir keine Akutsprechstunde anbieten.

 

Wir bitten Sie, Ihre Verantwortung ernst zu nehmen und bei Auftreten von Infektzeichen einen vereinbarten Vorsorgetermin abzusagen bzw. einen Ersatztermin zu vereinbaren. Um Ihre Infektzeichen kümmern wir uns dann in der nächsten Infektionssprechstunde.

Sollten Sie eine bestätigte COVID-Infektion haben oder Konatktperson einer/eines COVID-Infizierten sein, so kommen Sie bitte NICHT in die Praxis, sondern melden sich telefonisch und wir werden einen Weg finden, Ihre Behandlung und Betreuung zu planen.

Die COVID-bedingten organisatorischen Umstellungen haben zwangsläufig zur Folge, dass wir weniger Patienten behandeln können als zuvor*. Das kann zur Folge haben, dass eine Untersuchung, die Sie gerne hätten, die aber nicht sehr dringlich ist, nicht sofort eingeplant weden kann, sondern erst später. Das betrifft keine dringlichen Behandlungen- wobei das Verständnis von Dringlichkeit ja leider etwas unterschiedlich ist und wir bei der Ermittlung der objektiven Dringlichkeit für die Terminvergabe möglicherweise manchmal zu anderen Einschätzungen kommen (müssen). Hier ist Ihr Verständnis gefragt. Wir sind in der Situation, dass wir versuchen mit eingeschränkten Mitteln möglichst gut auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und gleichzeitig jeden Tag mit unerwarteten und damit unplanbaren Umständen umgehen zu müssen. Das war schon vor Corona nicht einfach und ist es mit Corona erst recht nicht.

Mein Team und ich werden auch weiterhin gute Arbeit für Ihre Gesundheit leisten. Das bleibt unser Anspruch.

 

(*Das hat übrigens auch zur Folge, dass die Praxis bei deutlich gestiegenen Kosten z.B. für die Beschaffung von Desinfektions- und Schutzmaterial geringere Einnahmen hat.)

 

Videosprechstunde

Für alle, die nicht in die Praxis kommen möchten oder können, aber Gesprächsbedarf über Untersuchungsbefunde/Beschwerden haben (oder ihren Hausarzt mal ohne Mundschutz sehen wollen ;-) ), bieten wir neben der erweiterten Telefonsprechstunde auch auf Anfrage und nach Terminvereinbarung eine Videosprechstunde an. Sie benötigen dafür einen Laptop mit Kamera und Mikrofon oder ein Smartphone und Internet. Die Kontaktaufnahme hierfür kann gerne über das Kontaktformular dieser Homepage erfolgen. Bitte geben Sie Ihre email-Adresse an und ggf. Ihre Mobil-Telefonnummer. Wir vereinbaren einen Termin und senden Ihnen vorher einen Kontakt-Link, mit dem Sie sich einloggen können. Sollte aus irgendwelchen technischen Gründen die Verbindung nicht zustande kommen oder abbrechen, können  wir Ihre Fragen immer noch telefonisch klären. Bitte beachten Sie, dass ein Termin mit 10 Minuten Dauer eingeplant ist, wir also nicht unbegrenzt Zeit haben. Für den Fall eines längeren Gesprächsbedarfs sollten Sie das bitte vorher angeben und wir werden versuchen, einen passenden Zeitpunkt für das Gespräch zu finden. Für gesetzlich Krankenversicherte ist dies eine Kassenleistung.

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir sind auch und gerade in Corona-Zeiten für Sie da.

Nur anders.

 

  • Wir haben den Zugang zur Praxis umorganisiert. Einerseits sind wir bemüht, nicht zu viele Patienten/Angehörige gleichzeitig in den Praxisräumen zu haben, indem wir ausschließlich mit Terminen arbeiten. Daher ist es notwendig, vorher hier anzurufen und einen Termin auszumachen. Wartezeit in der Praxis sollte vermieden werden.
  • Andererseits haben unsere Sprechzeiten in einen Nicht-Infekt-Teil und einen Infektions-Teil (es gibt ja auch noch Infektionen ohne Corona und sollten Sie am Ende doch eine Corona-Infektion haben, so haben wir Sie, Ihre Mitpatienten und uns zumindestens bestmöglich vor gegenseitiger Ansteckung geschützt) aufgeteilt.

      Der Nicht-Infekt-Teil der Sprechstunde beginnt um 7:45 Uhr und endet um  

      9:45 Uhr, montags nachmittags von 16:30 Uhr bis 17:20 Uhr, donnerstags

      nachmittags von 17:30 - 18:20 Uhr.

  • Die Infektionssprechstunde beginnt vormittags um 10:10 Uhr und endet um 11:20 Uhr, montags nachmittags 17:30 Uhr- 18:20 Uhr, donnerstags nachmittags 18:30 Uhr bis 19:20 Uhr.
  • Mittwochs bleibt es bis auf weiteres wie bisher bei den Vorsorgeuntersu-chungen. Eine Notfallsprechstunde wird nicht angeboten. Die Versorgung bei akuten Beschwerden übernimmt im Wechsel reihum eine der hausärztlichen Praxen im Ort (entsprechend der Ankündigung durch Aushang in der Praxis, durch Andage auf dem Anrufbeantworter der Praxis und durch Vorab-Veröffentlichung der Vertretungsregelung auf dieser Seite).
  • Es gibt größere Zeitkontingente für Telefonsprechstunden und auch Video-sprechstunden gibt für alle Probleme/Untersuchungsbefunde, die nicht zwingend in der Praxis besprochen werden müssen.
  • Wiederholungsrezepte, Verordnungen, Überweisungen nur zu bestimmten zeiten vormittags von 9-10 Uhr und nachmittags am Montag zwischen 16 und 17 Uhr, donnerstags zwischen 17 und 18 Uhr hier abgeholt werden sollten, aber auf Wunsch auch in Ihre Apotheke gegeben werden oder per Post an Sie gesandt werden können, vorausgesetzt, Sie können uns über Dritte Ihre Krankenversicherungskarte zum Einlesen zukommen lassen oder wir haben zumindest im Vorquartal Ihre Krankenversicherungskarte hier eingelesen.                                                                                                     Da die COVID-19-Pandemie ein äußerst dynamisches Geschehen darstellt, müssen die getroffenen Regelungen immer wieder überprüft und angepasst werden. Das stellt uns alle vor Herausforderungen, mit denen wir uns allerdings wohl oder übel auseinandersetzen müssen.

 

 

 

Vorsorge, Fitness und Gesundheitsförderung

In diese Bereiche  legen wir auch 2020 unsere Aktivitäts- Schwerpunkte. Werden und bleiben Sie fit! Wir unterstützen Sie dabei mit einer Vielzahl von Maßnahmen und Informationen.

 

 

Rezepte/Überweisungen nur noch nach Vorlage

einer gültigen Krankenversicherungskarte

Liebe Patientinnen und Patienten,

jedes Quartal dasselbe- wir müssen einigen unserer Patienten hinterher telefonieren, um sie zu bitten, ihre Krankenversicherungskarte hier in der Praxis einlesen zu lassen, die sie bei der letzten Behandlung/Medikamentenverordnung/Abholung einer Überweisung nicht dabei hatten.

Nicht selten gibt es dann am anderen Ende der Leitung Unverständnis und böse Worte wenn wir kurz vor Quartalsende  die Vorlage der Versicherungskarte einfordern. Und genauso nicht selten wird uns die Vorlage der Karte aus Zeitgründen oder auch ohne weitere Angabe von Gründen verweigert. Das ist sehr ärgerlich, da eine Abrechnung der erbrachten Leistungen mit der Krankenversicherung nur möglich ist wenn wir hier die Versicherungskarte eingelesen haben. Ohne Versicherungskarte erhalten wir kein Geld für unsere bereits geleistete Arbeit.

Wie so oft sorgen leider einige Unbelehrbare für eine Verschärfung des Reglements und die Aufgabe jeglicher Kulanz. Kurz und gut: ohne Vorlage einer gültigen Versicherungskarte können wir keine Rezepte/Überweisungen mehr ausstellen. Notfallbehandlungen führen wir selbstverständlich auch weiterhin ohne Beharren auf die Vorlage der Visicherungskarte durch. Das ist aber auch die einzige Ausnahme.

So bedauerlich das für all die vielen zuverlässigen Patienten ist, die verabredungsgemäß ihre Versichertenkarte zeitnah eingereicht haben- ab sofort nur noch mit Karte. Einmal im Quartal vorlegen reicht aus.

Hypnose - Hypnotherapie

Unter den Hygienevorgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie kann ich bis auf Weiteres keine Hypnosen anbieten. Sobald dies wieder möglich ist, werde ich es an dieser Stelle mitteilen.

 

Wie oft haben Sie schon versucht, lästige und schädliche Angewohnheiten aufzugeben und sind dann doch gescheitert?

Lassen Sie uns mit Ihrem Unterbewußtsein reden und den "inneren Schweinehund" zu Ihrem Freund machen und schon wird es viel leichter für Sie, Ihre Ziele zu erreichen. Kein Zauber, kein Hokuspokus. Hypnose ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ich führe seit 2016 Hypnotherapie zur Entspannung, Raucherentwöhnung, Gewichtsabnahme, Abbau von Ängsten etc. durch.

Der Weg zum Ziel ist bei den meisten Menschen nicht über den Verstand zu erreichen. Wir kennen alle die Argumente gegen das Rauchen und gegen Übergewicht. Aber bei Vielen nützt dieses Wissen nichts. Sie machen trotzdem weiter mit dem, was sie schädigt. Weil es Spaß macht, weil es immer schon so war, weil es nicht anders geht...

Ihr Unterbewußtsein meint es echt gut mit Ihnen.

Und daher setzt die Hypnose genau dort an.

Bei Interesse können Sie sich gerne in der Praxis melden oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Jürgen Werner

Arzt für Innere Medizin - Hausarzt

Geriatrie - Naturheilverfahren

Ernährungsmedizin - Reisemedizin

Gesundheitsförderung und Prävention

Kneipparzt

Urlaub-Urlaub-Urlaub-Urlaub-

Bitte planen Sie für Bestellungen von Dauermedikamenten, Überweisungen, Rezepten, Durchführung von Untersuchungen und Behandlungen ein, dass unsere Praxis am in der Zeit vom 25.-einschl. 28.05.21 wegen Urlaubs geschlossen bleibt.

Vorsorge und Krankheitsvorbeugung sind uns wichtig.

An wen wende ich mich im dringenden Notfall oder wenn die Praxis nicht erreichbar ist? Im Notfall

Integrative Medizin                            für die ganze Familie

Wir bemühen uns um ganzheitliche Medizin unter Nutzung schulmedizinischer und erfahrungsmedizinischer Erkenntnisse, um Ihnen die wirksamste und gleichzeitig schonendste Behandlung zukommen zu lassen.

Dafür bilden wir uns regelmäßig fort.

Mehr zu unserem Leistungsangebot finden sie wenn Sie den untenstehenden Button anklicken.